3. Radtour Dric-Team

Tour de M├Ąrkisch-Oderland am 6. April 2005


Gr├Â├čere Kartenansicht

Die Tour f├╝hrte von Chorin ├╝ber Brodowin, vorbei am Parsteiner See, ├╝ber Oderberg nach K├╝stin-Kietz, L├Ąnge ca. 90 km (eigentlich hatten wir 80 km gesch├Ątzt, wegen einer Umleitung wurde die Strecke dann etwas l├Ąnger...). Das Wetter war gut, auch wenn wir beim n├Ąchstem Mal eine andere Windrichtung beantragen sollten. Streckenl├Ąnge und Gegenwind haben uns gut gefordert, also nix f├╝r Weicheier, Warmduscher und MitDemWindFahrer.

Der Tag beginnt neblig, Die Sonne setzt sich aber bald durch.

Nach unserer ersten Etappe haben wir auf dem kleinen Rummelsberg bei Brodowin Rast gemacht.

Von dort hat man einen sch├Ânen Ausblich auf das Oderbruch. Ein 360┬░ Rundblick.

Blick vom kleinen Rummelsberg ├╝ber den Wesensee nach Brodowin.

Im Hintergrund: der Parsteiner See

Dass Brodowin ein ├ľkodorf ist, sieht man u.a. an der Vielfalt der Tiere. Neben diesem Exemplar waren noch vielen Vogelarten, Rehe und Hasen zu beobachten.

Weiter ging's auf einem sch├Ânen Radweg, parallel zu einer wenig befahrenen Stra├če mit fahrradfreundlichem Belag.

Mit dem Ende des Radweges endete dann auch die gut ausgebaute Stra├če...

Au├čerdem hatten uns freundliche Waldarbeiter einige Hindernisse in den Weg gelegt. Das kommt davon, wenn man Absperrungen ignoriert.

Der Weg bestand nun zum gro├čen Teil aus alten Kopfsteinpflasterstra├čen, eine harte Pr├╝fung f├╝r Material und Ges├Ą├č.

In Oderberg wartete dann das erste Getr├Ąnk auf uns. Und Bauernfr├╝hst├╝ck bzw. Solianka.

Parallel zur Alten Oder f├╝hrte uns der Weg weiter Richtung Hohensaaten, die m├Âgliche Abk├╝rzung nach Hohenwutzen haben wir nat├╝rlich nicht genutzt, wir sind doch fit und was macht uns schon Gegenwind aus...

Windschattenfahrer...

Man kann Wasser trinken, man kann es auch lassen...

Kurze Pause an einer stillgelegten Eisenbahnbr├╝cke (ehemalige Verbindung Wriezen - Moryn).

N├Ąchste Pause, am Kilometer 35: Der Gasthof "Zollhaus" - gut versorgt von polnischen Mobilfunkbetreibern. Zu Essen gabs: Solianka und Bauernfr├╝hst├╝ck... und Kuchen.

Zwischenzeitlich notwendige Erholungsphasen...

Die n├Ąchste Pause (nach 65 km) sollte hier sein, leider hat das Gasthaus "Zum Hafen" in Kienitz ausgerechnet am Mittwoch Ruhetag :-(

Also erholen wir uns ohne Getr├Ąnke. Und ahnen noch nichts von unserem Gl├╝ck: Der Radweg auf dem Oderdeich ist noch im Bau. Die augek├╝ndigte Ausweichstrecke ist 13 km lang.

Wir ignorieren die ersten Schilder, stehen dann aber bald vor einem Bauzaun. Allerdings gibt es dann doch noch einen k├╝rzeren Weg nach K├╝strin als eben ausgeschildert.

Erl├Âsung: In Bleyen, wenige Kilometer vor dem Ziel K├╝strin-Kietz, ist endlich die n├Ąchste Oase... Die Oberschenkel schmerzen, da, wo man(n) das Ges├Ą├č vermutet, breitet sich auch ein Gef├╝hl dumpfen Schmerzes aus.

Die Muskeln entspannen sich langsam nach der ersten Fl├╝ssigkeitsaufnahme, die noch nicht intraven├Âs erfolgen mu├č.

Gegen 19:40 entschlie├čen wir uns, den Zug um 20:01 Uhr zu kriegen, schnell zahlen und dann gehts unter Aufbietung aller noch zu mobilisierenden Kr├Ąfte nach Kietz. Vor uns liegen noch ca. 3 km, eigentlich eine Kleinigkeit. Vor allem gilt es, die zw. uns und dem Bahnhof liegende Schranke zu passieren, bevor der Zug naht und uns den R├╝ckweg abschneidet.

Rechtzeitig erreichen wir den Bahnhof, kleiner H├Âhepunkt: die Fu├čg├Ąngerbr├╝cke ├╝berqueren wir nicht mehr so leichtf├╝├čig...

Endlich: der Zug kommt und bringt uns zur├╝ck.

Es ist doch ganz erholsam, mal eine andere Sitzpositon einnehmen zu k├Ânnen.